Mittwoch, 15. Februar 2017

#530 - Ausstellung im Kornhäuschen -

Brigitte, Lappen, wo ist der Lappen? Eröffnung: Samstag, 18.2. um 18 Uhr 18.2. - 2.4.2017 1975 bemalte der Künstler Alexander Calder auf Grund einer Initiative des Rennfahrer Hervé Poulain einen BMW 3.0 CSL. Im selben Jahr fuhr Poulain diesen Wagen beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Dies war die Geburt des Automobil-Kunstprojekts BMW ART CAR. 18 weitere Wagen wurden von Künstlern in den folgenden Jahren gestaltet. Unter ihnen Frank Stella, Andy Warhol, David Hockney, Jeff Koons und John Baldesari, der 2016 sein Modell auf der Art Basel in Miami  vorstellte.  Auffällig ist, dass unter den 19 Künstlern bisher nur drei Frauen in dieses Projekt involviert waren. Die amerikanische Künstlerin Jenny Holzer, die afrikanische Künstlerin Esther Mahlangu sowie die chinesische Künstlerin Cao Fei, die in diesem Jahr ihre Version präsentieren wird.  1991 bemalte der Künstler A.R. Penck einen BMW Z1. Der Titel der Ausstellung “Brigitte, wo ist der Lappen?“ bezieht sich auf eine Forderung, die der Künstler während des Bemalens seines ART CARs an eine Anwesende richtete. Wer ist Brigitte? Die Künstlerinnen Anne Hundhausen und Doris Kroth präsentieren an der Eröffnung der Ausstellung „Brigitte, wo ist der Lappen?“ ihre Version eines “ART CAR". Die Ausstellung im Kornhäuschen steht im Zusammenhang mit der Ausstellung „A.R.Penck“, die zur Zeit in der Kunsthalle Jesuitenkirche in Aschaffenburg gezeigt wird (26.11.2016 – 5.3.2017).
Kornhäuschen Webergasse am Schloss 63739 Aschaffenburg

´#529 - #529 - Haltestelle News - Jörg Peterskofsky – wowasserist

Die Serie wowasserist von Jörg Peterskofsy basiert auf Landschaftsfotos, deren untere Hälfte vom Künstler mit Wachs derart übermalt wurde, dass sich auf den ersten Blick die Landschaft im Wasser zu spiegeln scheint. In Zeiten der „Fakes“ und den Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung, die dem  Künstler und Werbegrafiker Jörg Peterskofsky durchaus vertraut sind, wählt er das reale Übermalen der  Landschaftsdarstellungen mit Wachs und lässt Wasser entstehen, wo eigentlich gar keines ist. Mit althergebrachten handwerklich-künstlerischen Mitteln verleiht er den ursprünglichen Fotografien eine neue Aussage. Durch das Übermalen entstehen inmitten von Wüste und Landschaft „gefälschte“ Wasserflächen. Es ist ein Pfau, den man im Wasser zu sehen meint, der dort aber nicht hingehört.  Die Wüstenlandschaft verschwindet im imaginären See. Alles „verläuft“ im Wasser. Weshalb es sich geradezu anbietet, diese Bilder direkt am Main zu zeigen.

Dienstag, 8. November 2016

#522 - Der Dalberg ruft - Das kleine Format im EI

Liebe Freunde und Interessierte,   wir freuen uns, die nächste Ausstellung ankündigen zu können.   Das kleine Format Freitag...11.11.2016...19.00 Uhr   Die überwiegend kleinformatigen Arbeiten umfassen die Disziplinen Zeichnung, Malerei, Drucktechnik, Skulptur und Fotografie. Ralf Münz, Anne Hundhausen, Sigi Geis, Julia Nuss, Gunter Schwind, Frank Kunert, Bob Maier Frank Rothfuss, Gerd Sendelbach, Roland Patzak u.a.   Lassen Sie sich überraschen von den individuellen Stilrichtungen und der Vielfalt der künstlerischen Positionen.   Hierzu laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein. Allgemeines: Öffnungszeiten EI: jeden Donnerstag 17.00 bis 19.00 Uhr EI Dalbergstrasse 54 63739 Aschaffenburg www.tuver.de

Donnerstag, 20. Oktober 2016

#521 - Jessica Voorsanger im Kornhäuschen - EMPIRE Magazine, MASSIVE WINTER EDITION (Oct 2016, Issue 328) 

Eröffnung: Dienstag, 25. Oktober, 19 Uhr 25.10 - 10.12.2016 Kornhäuschen freut sich, neue Arbeiten von der in London lebenden amerikanischen Künstlerin Jessica Voorsanger zu zeigen. Sie präsentiert eine Serie von insgesamt 50 Bildern in Form einer Collage, das verbindende Element ist die aktuelle Ausgabe des Filmmagazins EMPIRE. Als Collage wird das Nebeneinander von Elementen aus unterschiedlichen Quellen in einem Bild bezeichnet. In ihrer Serie hat Voorsanger das Gegenteil gemacht - sie schuf 50 verschiedene Improvisationen aus einer einzigen Quelle. Entstanden ist eine imaginäre Reise, die Betrachter an 50 verschiedene Orte führt. Voorsangers Thema ist die Populärkultur und die Welt der Prominenten. Retrostoffe in Verbindung mit leuchtenden, grellen Farbinterventionen sind ein neues Element in ihrem Zyklus, den Voorsanger “gemalte Collagen” nennt.  EMPIRE Magazine, MASSIVE WINTER EDITION (Oct 2016, Issue 328) ist Voorsangers dritte Einzelausstellung im Kornhäuschen nach Crimefighter (2009) und Worldstaronestoppopshop, die 2013 in der Museumsnacht eröffnet wurde. Jessica Voorsanger (*1965) ist Absolventin der Rhode Island School of Design und des Londoner Goldsmith Colleges. Einzelausstellungen beinhalten Eastenders / Whitechapel Art Gallery, London / London Mystery Train, Art on the Underground & ICA, London / The Woody Allen Show, Gallery-33 FON, Berlin / I Think I Love You, Collective Gallery, Edinburgh / The Retrieval Series: Bob Geldof, Modern Culture, New York / Baby Shower, Camden Art Centre, London. Gruppenausstellungen: Star Struck, New Art Gallery Walsall, England / Hearing Voices, Seeing Things, Serpentine Gallery, London / Forward/Backward Reloading, Island 6 Art Center, Shanghai China / Air Guitar, touring show including Milton Keynes Gallery & Cornerhouse, Manchester / To Whom it May Concern, CCAC, San Francisco CA Kornhäuschen Webergasse am Schloss 63739 Aschaffenburg www.kornhaeuschen.de info@kornhaeuschen.de

#520 Ausstellung - Abwarten - Tee trinken - Galerie Metzger Johannesberg

Abwarten – Tee trinken Emmanuel Alexia, Peter Callas, Jérémie Logeay, Uwe Löllmann, Laetitia Pineda, Yoshiji Onuki, Sebastian Scheid Eröffnung: 23.10., 11 Uhr mit den Künstlern, 23.10.-13.11.16 Keramische Kostbarkeiten rund um den Tee – Kein anderes Getränk wird so zelebriert wie der Tee. Die japanische Teezeremonie in ihrer vollendeten Ästhetisierung von Raumumgebung, Geräuschen, Haltungen und Bewegungen realisiert am sichtbarsten das Teetrinken als »Gesamtkunstwerk«. Reinheit, innere Ruhe, Harmonie, Ausgeglichenheit – auch der englische Afternoon-Tea, der Ostfriesentee mit Milch und Kandis und in letzter Zeit der bewusste Genuss von hochwertigem grünem, schwarzem und weißem Tee dienen diesem Ziel. Menschen nehmen sich Zeit zum Teetrinken, entspannen sich, genießen den Augenblick. Solche kostbaren Schalen für Tee zusammen mit Teedosen, Wassergefäßen, Vasen für die Nische im Teeraum der Teezeremonie zeigt vom 23. Oktober bis zum 13. November 2016 die Galerie Metzger in Johannesberg anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens. Die Ausstellung lädt ein zum Innehalten, Staunen, Genießen, Entspannen. Die Kostbarkeit des Tees spiegelt sich in der Schönheit der Keramiken. Die Schwarz-Weiß-Fotografien von Jérémie Logaey begleiten die ausgestellten Objekte und zeigen Keramikerinnen und Keramiker in ihren Ateliers und geben einen Einblick in die Teezeremonie.  
Galerie Metzger Angelika Metzger, Hauptstr. 18, 63867 Johannesberg, Tel. 06021-460224 www.galerie-metzger.de, Mit 14.30-19, Sa 14.30-18, So 11-17 Uhr u.n.V.

Dienstag, 13. September 2016

#516 - Samstag, 17. September 2016, 19 Uhr, Alte Dorfkirche Hausen, Atelier Konrad Franz

Geräuschhaftes trifft auf Traditionelles, Materialien wie Stein, Metall und Sand werden zum Klangerzeuger und Instrument, der Raum wird zur klingenden Installation musikalische Identitäten nehmen Kontakt auf. Der Percussionist Joss Turnbull, ein „selbstbewusster künstlerischer Freigeist" (SWR2), hat viele musikalische und künstlerische Projekte in Zusammenarbeit mit Musikern aus außereuropäischen Traditionen realisiert. Dabei stellt sich die Frage wie sich unterschiedliche musikalische Sprachen berühren und wie diese koexistieren können. Das Wort Tamáss bedeutete Berührung und Kontakt und es bedeutet Grenze und Konfrontation. Es wurde 2010 gebraucht als Joss Turnbull und Pablo Giw das erste Projekt mit Musikern aus Marokko, Syrien und Deutschland ausrichteten. In der aktuellen Besetzung mit dem Klangkünstler Bernd Bleffert und dem mongolischen Sänger und Musiker Naranbaatar Purevdorj, geht es nicht um ästhetische Verschmelzung oder eine universelle Musiksprache, in der alle Widersprüche aufgelöst werden. Vielmehr geht es um die Vielfalt, die nebeneinander besteht und hörbar wird. Der Klangkünstler Bernd Bleffert entwickelt seit den 90er Jahren nicht nur eigene Schlagwerke, sondern auch damit verbundene Spieltechniken, Improvisationskonzepte und Kompositionen. Neben seinen Klanginstallationsarbeiten für Ausstellungen und Naturräume, spielt er als Solist mit verschiedenen Ensembles und hält Workshops in unterschiedlichen Bereichen ab. Naranbaatar Purevdorj singt den mongolischen Gesangstil Kargyraa (mongolischer Untertongesang), Khöömej (Kehlgesang) und spielt die Morin Khuur (Pferdekopfgeige) sowie den Ikh Khuur (Pferdekopfbass).Seit 2009 ist er fester Bestandteil der Weltmusik Gruppe Sedaa, spielte aber auch schon mit anderen traditionellen Ensembles wie „ Khukh –Mongol“, „Chinggis Khaan“ und „Khukh Mongol-Minii nutag“. Joss Turnbull nahm schon vor dem Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim Privatunterricht für iranische Percussion bei Mohammad Reza Mortazavi und Madjid Khaladj. Die Kelchtrommel Tombak stellt seither das Zentrum seiner künstlerischen Arbeit da. Neben einem Studienaufenthalt in Istanbul bereiste er Syrien, Libanon und den Iran. Mit dem Gebrauch von Gummibällen, Tremmolo-Stick, Folien, Besen und Elektronik modelliert er den Klang seiner Tombak. Sein erstes Solo Album „Isturnbull“ veröffentlichte er 2013. Konrad Franz Alte Dorfkirche 63840 Hausen konradfranz@gmx.de www.konrad-franz-bildhauer.de